TEXT-AUSZUG:

AUSGEBREMST durch 

TRIGEMINUS-NEURALGIE:

Wenn das Leben aus den Fugen gerät 

 

Sie gehören zu den schlimmsten Schmerzen, die ein Mensch noch aushalten kann.

 

Die Schmerzen sind schier unerträglich. Selbstmordkrankeit wird diese Nervenerkrankung im Volksmund genannt., da hier die Suizidrate sehr hoch liegt.

Bis zu 100 mal und öfter tritt er pro Tag salvenartig auf...

 

Charakteristisch ist der spontane blitzartig einschießende Schmerz im Bereich eines oder mehrerer Trigeminusäste, die durch den Ober- oder Unterkiefer "jagen." Aber auch eine Gesichtshälfte kann betroffen sein. 

Der Schmerz - wie ein Elektroschock -  hält meist für wenige Sekunden bis zu mehreren Minuten an. Die plötzlich einsetzenden Attacken können mehrmals täglich im Intervall auftreten. Im Anfangsstadium gibt es jedoch auch immer wieder schmerzfreie Zeiten.

Schreitet die Trigeminus-Neuralgie fort, werden die oft jahrelang geplagten Patienten immer öfter und länger von diesen Attacken regelrecht "überrollt." Der Weg führt meist erst zum Zahnarzt. Nicht selten werden  Zähne gezogen, was nicht immer unbedingt hätte sein müssen. Die Schmerz-Attacken bleiben, werden durch die Extraktion  in manchen Fällen gar noch schlimmer. In der Regel folgen im Anschluss Odyssen durch neurologische und neurochirurgische Praxen. Medikamentös ist (derzeit) ein Antiepileptika das Mittel der Wahl. Nutzen diese Mittel nicht, werden verschiedene Operationsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Doch auch diese Maßnahmen führen nicht immer zum erwünschten schmerzfreien Erfolg. Ein Teufelskreis für die Betroffenen.  Begleitet wird die Trigeminus-Neuralgie häufig von einer depressiven Verstimmung. Bei den Betroffenen ist die Suizidrate signifkant erhöht ( daher auch im Volksmund "Selbstmordkrankheit" genannt).  

Oft begleitet eine Trigeminus-Neuralgie die Patienten ein Leben lang.  

 

Am Ende offenbart die Odyssee vieler Trigeminus-Patienten vor allem eines: klassische Schwachpunkte in unserem Gesundheitssystem. Symptome seltener Krankheiten werden nicht richtig erkannt und gedeutet - das führt zu Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen.


Im September 2017 erscheint mein Fach-Ratgeber-Buch:

Trigeminus-Neurlagie: Wenn das Leben aus den Fugen gerät



Simone Brockes

Trigeminus-Neuralgie
Wenn das Leben aus den Fugen
gerät
Ca. 180 Seiten
Ca. Euro (A/D) 18,90 / CHF 25,50
Hardcover, Format: 13,5 x 21 cm
ISBN: 978-3-85068-977-9
Erscheinungstermin: September 2017



TEXT-AUSZUG zu einem anderen Thema:

Ein Öl für alle Fälle

Kokosöl: riecht gut, schmeckt gut, tut gut!


Die noch immer weit verbreitete medizinische Schulweisheit, Kokosfett sei gesundheitsschädlich, da es fast nur gesättigte Fettsäuren enthält, ist schlüssig und wissenschaftlich widerlegt: Fett ist nicht ungesund, es muss allerdings ein hochwertiges Fett sein.  

Kokosöl hat eine außergewöhnliche Fettsäurezusammensetzung, die sonst nur in der Muttermilch vorkommt. Der hohe Gehalt an Laurinsäure liegt bei etwa 55 Prozent. Laurinsäure zerstört Krankheitserreger wie Grippe-, Herpes- und Hepatitis-C-Viren und regt die Produktion des gefäßschützenden HDL-Cholesterins an. Es liefert schnell und vor allem lange Energie für eine bessere Konzentration und Ausdauer beim Sport, in der Schule und im Beruf.

Eine wichtige Eigenschaft von Kokosöl ist die nachgewiesene Wirkung gegen weitere Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten. Weitere positive Eigenschaften in gesundheitlicher Hinsicht, die dem Kokosöl zugeschrieben werden, ist seine entzündungshemmende Wirkung bei Erkrankungen wie zum Beispiel Morbus Crohn und anderen Darm- als auch Magenerkrankungen. Außerdem entlastet es die Bauchspeicheldrüse und fördert die Schilddrüsenfunktion. Wer bereits in jungen Jahren regelmäßig Kokosöl zu sich nimmt, beugt im Alter gegen Hautkrebs und Altersflecken vor. Zudem kann es vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson schützen. Kokosöl regt den Stoffwechsel an und lagert sich nur minimal ins Fettegewebe ein. Somit ist es auch ein ideales Mittel zum Abnehmen. Natürlich sollten die übrigen Fette und Kohlehydrate wie Reis und industriell hergestellte Nudel sowie Weißmehlprodukte verringert werden. Ein weiterer Vorteil ist die leichte Verdaubarkeit...


Kokosöl oder Kokosfett?...

Ein tolles Kosmetikum...


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